Reisen mit dem Auto aktuell

  • Hallo - Danke für die Infos - Es ist alles sehr kompliziert - Frau arbeitet in Tschechien - Kind ist mit EX-Mann + Schwiegermutter in Czernowitz- sie kommen normal in der Nähe von Odessa, haben jetzt ein Haus in Czernowitz gemietet. Jetzt muss wahrscheinlich Ex Mann in die Armee - daher muss jetzt das Kind ev auch EXSchwiegermutter abgeholt werden - daher meine Anfrage - Denke Grenze Uzgorod wäre eine Idee - Sie müssen in nach Budweis - Vielen Dank für deine Infos

    Und was geht Dich das alles an? Die Frau wohnt jetzt nicht bei dir und wird es mit Kind noch weniger, wenn ich das richtig sehe?

    Bist du eine Transportfirma?

  • Danke - aber glaube mir Urlaub machen in dieser Situation - ist für mich leider ein no go aber danke

    ...ja, glaube ich Dir gerne, aber in den Karpaten ist es ruhig und vielleicht kann das Kind ja dort ein paar Tage ausspannen und zur Ruhe kommen, nachdem es in den letzten Monaten sicher sehr turbulent zuging...

    Nebenbei: Meine Stieftochter ist mit Freund und ihrem Sohn auch, um zur Ruhe zu kommen, vorgestern ein paar Tage in die Karpaten ( in die Nähe von Yaremtsche) gefahren...

  • Ich war da auch oft, als der Krieg angefangen hat.

    Beruhigt die Nerven und bringt einen zur Ruhe.

    Wenn man da sowieso durchfährt, wäre man blöd, wenn man sich das entgehen läst und stattdessen rumhetzt.

    Krieg ist sowieso anders, als man sich das vorstellt.

    Der Krieg in der Ukraine hat etwas sehr entschleunigendes, so würde man das auf Neudeutsch wohl bezeichnen....

    30-50% der Bevölkerung sind arbeitslos und gehen spazieren oder hängen auf den Datschas rum.

    Auch in den Grosstädten, wie Kiew herrscht ne gewisse Urlaubsstimmung, wie im ganzen Land, inkl. überfüllten Strassenneipen, Stränden und Biergärten

    Unglaublich aber wahr.

    Sieht man natürlich in den "Nachrichten" und Reportagen von vor Ort nix von.

    Das könnte der Hilfsbereitschaft und Solidarität einen starken Schlag versetzen...

    In den Karpaten sitzen massenhaft Langzeitflüchtlinge aus der IT-Branche, und anderen Berufen, die es sich leisten können, seit Anfang März.

    Denen gefällt es da so gut, dass sie wohl das ganze Jahr da bleiben.

    Die hälfte von den Leuten die in dem Hotel waren, als ich da war, sind da immer noch.

    Mit dem Krieg hat das nix mehr zu tun. Denen gefällt es da einfach.

    Von daher braucht man sich da als Ausländer nichts bei denken.

    Machen Ukrainer auch in Massen...:))

    Das muss man sich nicht so vorstellen, als wenn da nun alle Leute den ganzen Tag hungernd und ohne Geld im Bunker sitzen.

    So ist das nicht.

    Wenn Du von Tschernovtzi nach Beregove und zurück fährst kriegst Du vom Krieg nichts mit.

    Ausser Du stellst Radio und Fernsehn an....:))

  • Und was geht Dich das alles an? Die Frau wohnt jetzt nicht bei dir und wird es mit Kind noch weniger, wenn ich das richtig sehe?

    Bist du eine Transportfirma?

    Na bin keine Transportfirma - aber derzeit wohnt Freundin mit Ihrer Mutter und Schwester wegen Job in Tschechien- jetzt soll das Kind integriert werden - Problem das Kind lebt die meiste Zeit bei Ihren EX- das ist nicht einfach - danach geht es eh zu mir nach Österreich - oder auch nicht ? - wer weis - alles sehr sehr stressig

  • Na bin keine Transportfirma - aber derzeit wohnt Freundin mit Ihrer Mutter und Schwester wegen Job in Tschechien- jetzt soll das Kind integriert werden - Problem das Kind lebt die meiste Zeit bei Ihren EX- das ist nicht einfach - danach geht es eh zu mir nach Österreich - oder auch nicht ? - wer weis - alles sehr sehr stressig

    Ich vermute, es geht eher nicht zu dir. Integriert soll sie ja in Tschechien werden, nicht in Österreich. Die kostenlose Unterstützung beim Transport nimmt man natürlich gerne an (man ist ja eine arme Ukrainerin). Mama ist ja auch in Tschechien. Da wird der Dienstplan es schon erlauben, die Tochter mitzuversorgen.

    Ist ja auch nicht viel notwendig : Etwas essen, dass man nicht verhungert. Und Telefon + Internet. Das ist das wichtigste, damit wird der Großteil der Freizeit verbracht. Wie man es von Mama lernt.


    Sorry, kenne eure Situation nicht. Ich wünsche dir, dass es anders ist. Aber obiges ist meine Erfahrung mit den Großteil der Ukrainerinnen.

  • Ich vermute, es geht eher nicht zu dir. Integriert soll sie ja in Tschechien werden, nicht in Österreich. Die kostenlose Unterstützung beim Transport nimmt man natürlich gerne an (man ist ja eine arme Ukrainerin). Mama ist ja auch in Tschechien. Da wird der Dienstplan es schon erlauben, die Tochter mitzuversorgen.

    Ist ja auch nicht viel notwendig : Etwas essen, dass man nicht verhungert. Und Telefon + Internet. Das ist das wichtigste, damit wird der Großteil der Freizeit verbracht. Wie man es von Mama lernt.


    Sorry, kenne eure Situation nicht. Ich wünsche dir, dass es anders ist. Aber obiges ist meine Erfahrung mit den Großteil der Ukrainerinnen.

    Danke für die Info - denke du hast Recht - hatte auch schon solche Erfahrungen gemacht - leider man lernt nie aus - die Ukrainer sind ein eigenes Volk bin ich drauf gekommen - Dankbarkeit und Wertschätzung gibt es bei denen nicht - auf alle Fälle danke für die Ehrlichkeit

  • Liebe Foren Mitglieder,


    ich hätte eine Frage an euch. Ich habe eine Bekannte welche die Ukrainische Staatsbürgerschaft besitz, dort geboren wurde und seit einiger Zeit in Österreich lebt. SieJetzt geht ee spricht Deutsch und Ukrainisch. Ihren Eltern und Verwandten leben in Kiew. Jetzt geht es um folgende Sache. Ihrer Mutter geht es derzeit sehr schlecht was ihre Gesundheit anbelangt, sie möchte noch einmal bevor sie stirbt einen Besuch machen. Leider hat sie keine Ahnung ob es ein Problem wäre für sie mit dem Auto nach Kiew zu fahren, oder ob es besser wäre den Zug zu nehmen. Bei dieser Gelegenheit möchte sie aber auch weitere Verwandten Besuche machen, jedoch sind die leider angenehmer mit dem Auto zu erreichen. Der Flughafen ist ja gesperrt. Die Botschaft in Wien konnte keine Antwort darauf geben. Deshalb die Bitte an euch mir Vorschläge etc zu unterbreiten, es geht in Deutsch und in Ukrainisch.

    Ich danke schon mal in Vorhinein.


    Liebe Grüße Hannes

  • Nach Kiew ist kein Problem. Garantien gibt es aber natürlich keine, wie sich die Situation kurz zeitig verändern kann. Das muss jeder für sich abwägen. Technisch ist es kein Problem in die Ukraine zu fahren. Benzin und Diesel und Lebensmittel gibt es (fast) überall ohne Probleme.

  • Leider hat sie keine Ahnung ob es ein Problem wäre für sie mit dem Auto nach Kiew zu fahren, oder ob es besser wäre den Zug zu nehmen.

    Ich vermute das das Auto nicht ihr gehört. Insofern wird es sehr wahrscheinlich nicht -allein- gehen. Der KfZ Halter muss mWn. eine Vollmacht geben (offizielles Dokument, zweisprachig?!....einige haben gute Erfahrungen mit einem Ausdruck des ADAC dazu gemacht...ist aber auf DE bezogen), oder im selbigen Wagen sitzen....Zug fahren ginge wohl (Umsteigeverbindung Austria-Peremyzl-Lemberg-Kiew)...aaaaber Bus geht ja täglich ab Wien (vermutet) - aus Berlin waren es am Samstag 65 Busse nach Kiev, ...alle voll, - komisch, oder ?!) Sicher nicht ganz so komfortabel, dafür aber kalkulierbar.

    In/um Kiew wird Sie als Einheimische sicherlich weit besser zurechtkommen als jeder galante Helfer & Freund.


    ...ein gewisses Risiko aber bleibt,....auf allen Wegen....Madam klingt mir ein wenig unbeholfen (unbekannterweise).

  • Wenn sie noch in UA gemeldet ist, ist Vorsicht mit einem deutschen Auto geboten (auch mit dem eigenen). Evtl. ist das ja momentan aufgrund des Kriegszustandes anders, aber soweit mir bekannt ist, dürfte sie mit dem Auto max. 5 Tage in UA bleiben, sonst könnte es Ärger mit dem Zoll bei der Wiederausreise geben. Vielleicht ist jemand hier im Forum besser informiert und kann das richtig stellen.

  • Also in der Ukraine kommt man mit Bus und Bahn ja überall hin, letzte km mit Taxi. Alles um wenig Geld.


    Wenn Sie mit dem Auto fährt, dann wird sie als unbeholfene Nicht - Ukraine Fahrerin im nächsten Riesen - Schlagloch Schiffbruch erleiden.


    Und : wäre super angenehm (und auch bei den Spritpreisen super günstig), mit dem Auto von Wien nach Kiew und zurück zu fahren.


    Also :

    Zug von Wien - Przemysl (einmal am Tag direkt), dann weiter mit dem Zug direkt nach Kiew.


    Ticket im voraus sollte ja bei UZ selbst buchen können als Ukrainerin.

  • Welche Richtung man auch eingibt, tagelang alles ausgebucht wegen Sozialtourismus, den unsere Regierung ermöglicht. Denke viele Ukrainer aus wohlgemerkt nicht militärisch betroffenen Gebieten wären ganz glücklich, wenn sie per ukrainischer Post monatlich einen Scheck vom deutschen Jobcenter mit neunhundert Euro aus dem nächsten Automaten ziehen und so in der Heimat mit Geld und Familie bleiben könnten.


    Habe in dem Zusammenhang auch noch nie verstanden warum einer deutsch oder Ausländer Leistungen beziehen kann und dann keinerlei Gegenleistung erbringen muss. Sicher der hier länger lebende Deutsche oder Ausländer hat in der Regel Sozialabgaben oder Steuern (auch die Mehrwert- oder Alkoholsteuer) bezahlt, aber die Gesellschaft garantiert ihm im Notfall sofort ein Weiterleben ohne Kälte, Hunger und mit geordneten Wohnverhältnissen. Da sollte es doch möglich sein zu fragen was einer beruflich kann, um dann zumindestens eine einfache, aber hilfreiche Tätigkeit an vier Tagen die Woche 8 Stunden auszuüben? und selbst Unausgebildete sollten doch alte einsame Menschen begleiten können oder wenn selbst das nicht geht den öffentlichen Raum sauber halten. Am fünften Tag dann mehrere Bewerbungen schreiben und sich vorstellen..

  • ...habe gerade Berlin - Kiew mal auf Flixbus nachgeschaut- Beispiel 24.09. 22

    Alle 10 Minuten ein Bus in die Richtung, Auslastung aktuell 95 %

    https://www.flixbus.de/fernbus/kiew


    ....komischer Krieg.

    Es fährt nicht "alle 10 Minuten" ein Flixbus von Berlin nach Kiew. Das dies so angezeigt wird ist systembedingt. Der Flixbus hält in Berlin und Kiew an verschiedenen Punkten im Stadtgebiet. Die Flixbus-Software spuckt dann z.B. 10 verschiedene Haltepunkte eines Busses als 10 buchbare oder ausgebuchte Verbindungen aus. Leider wird in der Übersicht nicht die Busnummer angezeigt. Sonst würde man das Problem sofort erkennen.


    Reale 5 bis 10 Busse am Tag sind auch nicht viel. Die sammeln ja noch zusätzlich Passagiere in Polen ein. Buche ich Kattowitz-Krakau für einen solchen Bus, dann ist der Platz für die Gesamtstrecke blockiert. Buche ich Krakau-Kiew, dann ebenfalls. Das der Bus komplett mit Kiew-Passagieren in Berlin losfährt ist also sehr unwahrscheinlich.


    Ich war vorletzte Woche auf dem im System ausgebuchten Teilstück Kattowitz-Lemberg eines Kiew-Busses an Bord. Etwa 1/4 vom Bus war aber "real" leer.


    Würde sich das tatsächlich lohnen, hätten Ryanair und Wizzair zudem mit Sicherheit zusätzliche Reszessow-Flüge ins Angebot genommen. Das ist der grenznahe Flughafen und erspart 3-4 Stunden Fahrzeit im Vergleich zu Krakau. Aus Deutschland gibt es aber keine einzige Verbindung nach dort und nichts ist für die Zukunft angekündigt...

  • 50 Plätze pro einem Flixbus mal noch viele weitere Unternehmen und nicht vergessen die im Pkw oder Anreise per Flug weiter Zug und letztes Stück zu Fuß und Taxi. Aber was schreib ich, der Chef der Lemberger Teritorialverwaltung Maxim Kositzky selbst gibt auf Telegram an "Пункти пропуску у Львівській області на виїзд за добу перетнули 22 тисячі 779 осіб. На в'їзд – 22 тисячі 392 людей, з них – 21 тисяча 160 українців.." auf deutsch 22.000 Menschen verlassen und reisen täglich (!) ein, wenn ich richtig gelesen habe?

  • Sollte die Dame selbst mit dem Auto einreisen und sich unsicher sein dass sie selbst alleine bis Kiev fahren will, dann könnte sie ja in Ustyluh einreisen. 80 km bis Lutsk auf guter Straße und von dort aus dann mit BlaBlacar weiter. Dann fährt sie mit Leuten, die die Umstände seit Monaten kennen. Dann ist sie im Raum Kiev immer noch mit Bus und Taxi flexibel um nicht nur die Mutter zu besuchen

  • 50 Plätze pro einem Flixbus mal noch viele weitere Unternehmen und nicht vergessen die im Pkw oder Anreise per Flug weiter Zug und letztes Stück zu Fuß und Taxi. Aber was schreib ich, der Chef der Lemberger Teritorialverwaltung Maxim Kositzky selbst gibt auf Telegram an "Пункти пропуску у Львівській області на виїзд за добу перетнули 22 тисячі 779 осіб. На в'їзд – 22 тисячі 392 людей, з них – 21 тисяча 160 українців.." auf deutsch 22.000 Menschen verlassen und reisen täglich (!) ein, wenn ich richtig gelesen habe?

    Vor Corona hatte die Ukraine pro Jahr 24 Millionen Flugreisende. Grenzübertritte per Bus-Fuß-Bahn noch nicht mitgerechnet. Also über 65.000 Ein-und Ausreisen nur mit dem Flugzeug. Pro Tag. Da sind 22.000 Grenzübertritte per Land also keine gewaltige Zahl.


    Ach so. Bei meiner Rückreise an Freitag war unser Bus der einzige Bus weit und breit. Keiner davor. Keiner dahinter. Und auch während der über eine Stunde dauernden Grenzprozedur ist kein weiterer Bus hinter uns aufgetaucht.

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