aktuelle Informationen von Usern aus erster Hand bezüglich Situation vor Ort/ Ausschliesslich von Menschen die vor Ort sind/ keinePropaganda , keine Schuldzuweisungen.

  • Post by RumboReload ().

    This post was deleted by the author themselves ().
  • Post by rsl ().

    This post was deleted by RumboReload ().
  • Ich schlage vor diesen verhunzten Thread zuzumachen.


    Meine aktuellen Infos:

    siehe Pinwand


    Mein Posting zur Telekommunikationslage klebt nun in "politische Situation"... ???

    Na mal sehen ob ich das da noch editieren kann...

    Nur weil aktuell oft Treffer mit Luftbildern gemeldet werden, belegt ein Luftbild keinen Treffer. Insbesondere dann nicht, wenn darauf nichts zu sehen ist, was auf einen Treffer deutet.

  • Gerade eben den Arbatskaja Strelka im Smartphone gehabt.

    Geschäfte und Tankstellen geöffnet.

    Bezahlt werden kann auch mit Griwna. Von meinem Bekannten haben sich ein paar Kollegen zur Arbeit auf die Krim :pleasantry: abgeseilt.

    Die Schulen noch immer geschlossen, also Online Unterricht.War ja fast die letzten 2 Jahre so,die Tochter freut es,aber der Vater macht sich so langsam ernsthafte Sorgen um das Bildungsniveau der Tochter. In 3 Wochen ist das Schuljahr sowieso zu Ende,dieses Jahr wird es also nichts mehr mit normalen Unterricht. Die Preise in den Geschäften sind hoch,die Preise auf dem Rinok normalisieren sich.Frischer Fisch ist preiswert.

    Dort auf dem Arbatskaja Strelka sind April und Mai eigentlich die Monate wo renoviert wird,weil ab Juni die Touristen einfallen.Aber mein Bekannter hat die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben. Hat aber noch etwas Hoffnung auf Touristen von der Krim.Aber auch das ist fraglich. Weiter dort alles ruhig und friedlich.

  • Der ATБ heißt jetzt Мира, akzeptiert Rubel und Griwna.

    Und hat Russland dafür eine Entschädigung an den ATБ bezahlt...? Oder haben die Russen den Laden einfach geklaut...?


    Aktuelle Lage in Lviv: Alles ruhig. Im Stryjskyj-Park hat man aber über 100 Wohncontainer für die Opfer des Russischen Angriffskrieges aufgestellt. Später sollen dort weitere 100 Container hinzukommen.


    Im Supermarkt sind alle Regale gefüllt. Ein paar Marken sind aber wohl produktionsbedingt momentan nicht erhältlich. Pepsi ist da, aber keine Coca-Cola. Wechselkurs für den Euro 1:35, mit Karte gezahlt nur 1:32.

  • Also alle Arten von Kraftstoffen sind problematisch.

    Hinter der Grenze gibt es vereinzelt noch Sprit.

    Rekord war Shell, Benzin direkt hinter der Grenze bei Krakowetz 30 Liter.

    Dann 10 Liter ebenflls hinter der grenze bei Okko und Wok.

    Die Registriren einen mit App oder Telefonnummer.

    Da kriegt man dann 10 Liter am Tag.

    Oder auf Talon.

    Bei Kowel gabs gestern direkt hinter der grenze auch Alle arten von Sprit.

    Aber hinter Kowel nur noch einmal in Malin und dann bis Kiew nix mehr.

    Rekordpreis war 60 Grn/Liter, was an sich verboten ist.

    Hinter Lemberg noch eine Tanke bei Rowno und sonst auch Schicht,

    Diesel ist noch etwas häufiger als Benzin.

    Also ich hab 4 volle 30 Liter Kanister bei der Einreise mitgenommen.

    Hat weder Polen noch Ukrainer interessiert.

    Würde ich auch jedem empfehlen, ansonsten besteht die Gefahr, das man zu Fuss zurück laufen muss.:))

    Auf der Strasse auch allgemein weniger Autos.

  • Aktuelle Informationen von einer Freundin aus Kiew:


    сейчас мой знакомый военный сказал мне что у Украины уже нет половины армии.

    у нас ничего не говорят о наших потерях. у нас только говорят о победе над рускими.

    а оказывается у нас все не так хорошо.

    он сказал что через месяц или два нам писдец


    Jetzt hat mir mein Militärfreund gesagt, dass die Ukraine nicht mehr die Hälfte der Armee hat.

    Wir sagen nichts über unsere Verluste. wir reden nur über den Sieg über die Russen.

    Aber es stellt sich heraus, dass wir nicht so gut sind.

    Er sagte, dass wir in ein oder zwei Monaten am Arsch sind.

    Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
    Man hat doch ein Gewehr...

  • Natürlich haben die Verluste.

    Aber die gehen nun nicht in die Hunderttausende und das ist ja ein 40 Mio Volk.

    Also von der Seite wird man bei der derzeitigen Intensität keine Personalprobleme kriegen.

    Solange der Westen Waffen liefert und die Ausbildung klappt, gibt das keine Schwierigkeiten.

    Selbst wenn wir hoch rechnen und von 20.000 Toten ausgehen ist das nichts im Vergleich zu anderen Konflikten.

    Ab Mitte 1944 hat die Wehrmacht jeden Tag 10.000 Mann verloren und noch ein Jahr durchgehalten.

    Wenn man ehrlich ist wurde das auch nicht wegen Personalmangel oder zu hohen Verlusten beendet. Das war verkraftbar.

    Die Wirtschafts- und Waffenlieferungen, sowie die Stützung des Staatshaushalts sind entscheidend.

    Und da haben sie jetzt unendliche Ressourcen, welche die Russen um ein vielfaches übertreffen.

    Das wird Schwierig für die Russen.

    Nur Mannstärke ohne Ausbildung, Materieal und Nachschub hat keinen Sinn.

    Und da sind die Russen jetzt limitiert.

    Die Ukrainer aber bald nicht mehr.

    Am Ende kommt der Russe aus der Nummer nur mit Nuklearwaffen wieder raus.

    Wenn überhaupt.

  • Am Ende kommt der Russe aus der Nummer nur mit Nuklearwaffen wieder raus.

    Russland hat angeblich bekräftigt, dass es für den Einsatz von Atomwaffen Regelungen gibt, dass diese nur eingesetzt werden dürfen, wenn Russland angegriffen wird.

    Ich habe noch nie verstanden, wie man beim Biathlon Zweiter werden kann.
    Man hat doch ein Gewehr...

  • Ne. Gerade nicht.

    Atomwaffeneinsatz ist nach derzeit geltender Doktrin unter folgenden Umständen möglich:

    Wenn Atomwafen auf dem Territorium eingeschlagen sind, Schläge geführt wurden oder drohen, die das eigene Atompotenzial ausschalten können, oder der Staat existentiell bedroht ist.

    Im letzten Fall ist ein Präventivschlag vorgesehen um den Untergang Russlands zu verhindern. Was das genau ist und was darunter zu verstehen ist, ist unklar. Also offen und wird wohl entschieden, wen es soweit ist.

    Das ist aber auch nur Papier.

    Jeder Staat mit Atomwaffen würde so handeln.

    Egal ob er ne Doktrin hat oder was die aussagt.

  • Also im allgemeinen kann man sagen es gibt ab etwa 100 Km hinter der Grenze praktisch keinen Sprit mehr.

    Ausser 10 Liter am Tag für die man stundenlang anstehen muss.

    Also ohne Benzinvorrat für hin-und Rückreise an- und vom Zielort braucht man nicht mehr mit dem Auto in die Ukraine reisen.

  • "Solange der Westen Waffen liefert"

    Das kann mit der Zeit auch schwer werden, wenn Benzin/Diesel und Bahnstrecken und Lufttransport dauerhaft behindert sind.

    Die Behinderung kann Russland ggfs. sehr lange betreiben.

    Für das Niveau benötigen die noch keine Atomwaffen.

    „Journalismus ist etwas zu veröffentlichen,was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist Propaganda.“
    – George Orwell -
    "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte."
    - Winston Churchill - “Der Zweite Weltkrieg”, 1960

  • Selbst wenn wir hoch rechnen und von 20.000 Toten ausgehen ist das nichts im Vergleich zu anderen Konflikten

    Fakt ist, dass ich aus dem hiesigen Rajon noch von gar keinem Gefallenen gehoert habe. Ich wuerde was hoeren weil ich einen Draht zum hiesigen Woinkomat (aka Kreiswehrersatzamt) habe.


    RU hat vor etlichen Tagen mal 13500 "zugegeben", zu dem Zeitpunkt hatte die Ukraine 7000 in Kuehlwaggons und hat in der taeglichen Uebersicht um 20000 gemeldet.


    Man kann den ukrainischen Zahlen in Bezug auf die Verlust RU durchaus glauben.


    Zu den aktuell gemeldeten 25000 kommen 10000 LNR/DNR (die die Ukraine nicht bekannt gibt) und grob 6000 Unterstuetzungskraefte.


    Fuer UA sehr unguenstig gerechnet, je nach Verhaeltnis Angriff/ Verteidigung wuerde ich max. 10000 auf ukrainischer Seite ansetzen, nach den vor Wochen bekanntgegebenen 3500 Stand jetzt eher 7000.


    Man kann diverse Faktoren fuer Verletzte und Gefangene drauf rechnen, es sind aber keine Dimensionen. Die Ukraine hat vermutlich deutlich mehr zivile Opfer als Soldaten.

    Die Verluste an Soldaten sind in Relation zu den Kampfhandlungen tatsaechlich lange nicht das was man vermuten wuerde, nicht mal bei den Russen.


    Der Krieg wird nicht in Ermangelung von Soldaten wegen gefallen/verletzt/gefangen zu Ende gehen.


    Das ist schnoedes Zahlenmaterial, dass hinter jedem ein Schicksal, eine Familie, ein Leben steht, ist mir sehr klar.

    Nur weil aktuell oft Treffer mit Luftbildern gemeldet werden, belegt ein Luftbild keinen Treffer. Insbesondere dann nicht, wenn darauf nichts zu sehen ist, was auf einen Treffer deutet.

  • Aktuelle Informationen von einer Freundin aus Kiew: Jetzt hat mir mein Militärfreund gesagt, dass die Ukraine nicht mehr die Hälfte der Armee hat. Wir sagen nichts über unsere Verluste. wir reden nur über den Sieg über die Russen. Aber es stellt sich heraus, dass wir nicht so gut sind. Er sagte, dass wir in ein oder zwei Monaten am Arsch sind..

    Objektive Zahlen gibt es nicht. Aber wer aufmerksam hinhört weiß, daß aktuell bereits die dritte von vier möglichen Mobilisierungswellen in der Ukraine läuft. Hätten die Russen vergleichbaren Personalmangel, wären sie von der Moskauer Parade wie seinerzeit unter Stalin direkt an die Front marschiert. Die Frage bleibt spannend, was nützt die beste Technik und Dollarscheine ohne Ende, wenn der Mensch fehlt? die Russen haben bis jetzt für eine aus ihrer Sicht "polizeiliche Aktion" ihre in die Jahre gekommene Technik aufgefahren, muss ja auch irgendwann mal weg und keinen Sternenkrieg, keine Roboter, keinerlei militärische KI oder sonst was einen vom Hocker reißen würde aufgefahren. Klassische Artillerie, fast wie im 2.Weltkrieg, um die jahrelang ausgebauten ukrainischen Befestigungen zu knacken und den Gegner auf Abstand (!) zu halten. Der Russe spielt für mich ganz klar auf Zeit. Kiew dagegen bleibt jetzt nur alles zu versuchen die NATO doch noch in die ukrainische Falle zu locken oder wenigstens ein Engagement der Polen, um das vorhandene Personalproblem zu entlasten. Auch Freiwillige sind je nach Seite mit sechs- bis fünfzehntausend Kämpfern meist nur eine moralisch, propagandistische Unterstützung. Der Bandenkampf, schon zu Sowjetzeiten als heldenhafter Partisanenkrieg hochgeredet, hat effektiv damals wie heute keinerlei strategischen Nutzen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!